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Kalz

Wachstumskapital für Kalz

Die CO₂-speichernde Antwort auf den Zementrohstoff-Engpass

Gesellschaftliche Herausforderung 

Zementproduktion verursacht rund 8 % der weltweiten CO₂-Emissionen, der Haupttreiber ist der klinkerintensive Herstellungsprozess. Die Stoffe, die Klinker bislang ersetzt haben, Hüttensand und Flugasche aus der Stahl- und Kohleindustrie, verschwinden mit deren Dekarbonisierung: Rund 70 % des europäischen reaktiven Angebots an SCM (Supplementary Cementitious Materials) werden bis 2035 voraussichtlich wegfallen, während die Nachfrage nach SCM und Füllstoffen weiter steigt. Heutige CO₂-Speicherverfahren wie Pipeline-CCS kosten 150 bis 300 € pro Tonne, für die Industrie kaum bezahlbar. Gleichzeitig braucht die europäische Industrie dauerhafte CO₂-Speicherung in einem Maßstab, den heutige Verfahren nicht bezahlbar liefern können. Kalz adressiert den europäischen Markt für SCM und Füllstoffe, den McKinsey bis 2035 auf 8 bis 10 Mrd. € beziffert.

Lösung

Kalz wandelt CO₂ und mineralische Reststoffe in zementersetzende Baustoffe und speichert das CO₂ dabei dauerhaft. Die Anlage arbeitet direkt am Standort des Emittenten und bei niedrigem Druck, statt wie Pipeline-CCS oder andere Mineralisierungsansätze auf Hochdruckkompression und Transport über weite Strecken angewiesen zu sein. Das CO₂ muss nie bewegt werden, und die Ausgangsstoffe benötigen keine Reinigung. Das Ergebnis ist ein Drop-in-Ersatzstoff für Zement, SCM, Füllstoffe und Gesteinskörnungen, kostenwettbewerbsfähig zu bestehenden Alternativen im industriellen Maßstab, zu etwa der Hälfte des Preises von Premium-Alternativen. Für den Emittenten wird CO₂ damit vom Kostenfaktor zur Erlösquelle.
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Das Team hinter Kalz

Kalz wurde 2026 von Dr. Till Strunge (CEO), Dr. Dario Kremer (CTO) und Dr. Jason Collis (CRO) in Berlin gegründet, aus jahrelanger Forschung zur CO₂-Mineralisierung an der TU Berlin heraus. Alle drei promovierten in den Ingenieurwissenschaften und bringen komplementäre Expertise mit: Strunge in Industrial Engineering, unter anderem mit einem bereits exitierten IoT-Startup, Kremer in Mineral Resources Engineering mit Erfahrung aus Bergbau- und Zementindustrie, Collis in Chemical Engineering mit Erfahrung im industriellen Anlagenbau. Das Team wurde für seine Arbeit bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als eines der „Top 100 Science Start-ups“ der Falling Walls Foundation und als Gewinner des Tomorrow Accelerator der Berlin Innovation Agency.

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